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Digital Travel Summit 2025

19–20 November 2025

The Hurlingham Club, London

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Der Digital Travel Summit zählt zu den führenden europäischen Veranstaltungen für Marketing-, eCommerce- und Digital-Entscheider:innen der Reisebranche. Bereits in der zehnten Ausgabe bringt das Event Senior-Entscheider:innen aus der gesamten Branche zusammen, um Strategien zu vergleichen, neue Technologien zu erkunden und die Zukunft des Tourismus in einer KI-geprägten Welt zu gestalten. Im renommierten Hurlingham Club in London vereint der Summit ein umfangreiches Konferenzprogramm mit einem eigenen Ausstellungsbereich und strukturierten Networking-Sessions — ein zentraler Moment für Austausch und Innovation in der Reisebranche.

Accessiway beim Digital Travel Summit

Accessiway war mit einem eigenen Ausstellungsstand im Palm Court vertreten, wo wir den Besucher:innen eine Blindfolded Experience live anboten — eine Demonstration, die die Teilnehmenden in die Lage von Menschen mit Sehbehinderungen versetzte und ihnen aus erster Hand zeigte, wie digitale Barrieren reale Erlebnisse beeinflussen. Wer sich der Herausforderung stellte, nahm an einem Wettbewerb mit attraktiven Preisen teil, darunter Meta-VR-Brillen. Unser Team stand zwei Tage lang für direkte Beratungsgespräche mit Reisemarken zu ihrer digitalen Barrierefreiheitsreife und ihren Strategien zur Einhaltung des European Accessibility Act (EAA) zur Verfügung.

Unser Vortrag: „Vom Übersehen zum Überbuchen: Wie aus gesetzlichen Pflichten geschäftliche Chancen werden“

Präsentiert von Jan Stedul, MD Accessiway Deutschland, und Melanie Defries, PR & Content

Die Session präsentierte den Business Case für digitale Barrierefreiheit in der Reisebranche und forderte das Publikum auf, über reine Compliance hinauszudenken und Barrierefreiheit als geschäftliche Chance zu begreifen. Gestützt auf die proprietäre Verbraucherforschung von Accessiway unter 5.000 Konsument:innen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Großbritannien zeigten die Speaker, dass 85 % der Menschen regelmäßig auf Barrieren stoßen, die sie daran hindern, digitale Aufgaben abzuschließen — und 61 % ihre Einkäufe daraufhin komplett abbrechen. Besonders bemerkenswert: Die unter 35-Jährigen sind die Gruppe, die am ehesten aufgibt — und widerlegen damit den Mythos, dass Barrierefreiheit nur ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen betrifft. Der Vortrag schätzte über 50 Milliarden Euro an jährlichen E-Commerce-Transaktionen in der EU, die durch diese Barrieren gefährdet sind.

Der Vortrag durchlief die globale Regulierungslandschaft — vom EAA über den UK Equality Act und den US-amerikanischen ADA bis zum Schweizer BehiG — und unterstrich, dass international tätige Unternehmen in jedem Markt, in dem sie präsent sind, in der Verantwortung stehen. Eine ausführliche Fallstudie zu Radisson Hotels illustrierte, wie eine vollständige Barrierefreiheitstransformation in der Praxis aussieht: von plattformübergreifenden WCAG-Audits und spezialisierter Remediation bis hin zum Gewinn der Goldmedaille bei den International Customer Experience Awards 2025 in der Kategorie Digital Transformation. Die Session schloss mit der Botschaft, dass Barrierefreiheit kein Kompromiss ist, sondern ein Weg, bessere digitale Erlebnisse für alle Menschen zu schaffen.

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