Accessiway als Leader im Gartner® Magic Quadrant™ 2026 für digitale Barrierefreiheit ausgezeichnet
Accessiway ist Leader im ersten Gartner Magic Quadrant für digitale Barrierefreiheit. Was die Auszeichnung für Unternehmensteams bedeutet und wohin sich der Markt laut Gartner als Nächstes entwickelt.

Gartner hat am 5. Oktober 2026 den ersten Magic Quadrant für digitale Barrierefreiheit veröffentlicht, und Accessiway wird darin als Leader positioniert. Der Bericht bewertet 19 Anbieter nach ihrer Ausführungsfähigkeit und der Vollständigkeit ihrer Vision. Hier erfährst du, was die Auszeichnung für Unternehmensteams bedeutet, die einen Partner für Barrierefreiheit suchen, und wohin sich der Markt laut Gartner als Nächstes entwickelt.
Die wichtigsten Punkte
Accessiway ist Leader im ersten Gartner Magic Quadrant für digitale Barrierefreiheit. Der Bericht erschien am 5. Oktober 2026 und löst den bisherigen Gartner Market Guide für diese Kategorie ab.
Gartner erwartet eine Absicherung der Barrierefreiheit durch Mensch und KI. Der Markt bewegt sich in Richtung Absicherung der Barrierefreiheit durch Mensch und KI. Deterministische Automatisierung, KI-Agenten und Fachleute für Barrierefreiheit übernehmen dabei jeweils die Aufgaben, für die sie am besten geeignet sind.
Europäische Regeln prägen europäische Programme. Wir unterstützen den European Accessibility Act (EAA) und die nationalen Rahmenwerke in Deutschland, Österreich und Italien. Die Daten hosten wir in der EU.
Am 5. Oktober 2026 hat Gartner den ersten Magic Quadrant für digitale Barrierefreiheit veröffentlicht, und Accessiway ist im Quadranten der Leader positioniert. Für Banken, Handelsunternehmen, öffentliche Stellen und Technologieunternehmen, die unsere Compliance-Lösung für Barrierefreiheit nutzen, ist das ein unabhängiger Blick auf die Kategorie, in die sie investieren.
Wir freuen uns über die Auszeichnung und danken unseren Kund:innen und unserem Team, auch den Kolleg:innen mit gelebter Erfahrung von Behinderung, die prägen, wie wir testen und was wir entwickeln.
Was ist der Gartner Magic Quadrant für digitale Barrierefreiheit?
Plattformen für digitale Barrierefreiheit haben sich von punktuellen Compliance-Werkzeugen zu einer kontinuierlichen, KI-gestützten Absicherung der Barrierefreiheit entwickelt. Dieser Magic Quadrant bewertet Anbieter in einem Markt, den agentische Tests, intelligente Remediation und adaptive Nutzungserlebnisse neu prägen.
Die Ausgabe 2026 ist die erste und löst den Gartner Market Guide for Digital Accessibility ab.
Anbieter müssen die folgenden Kriterien erfüllen, um aufgenommen zu werden.
1. Allgemeine Verfügbarkeit
Der Anbieter muss ein allgemein verfügbares (General Availability, GA) Produkt oder eine Plattform für digitale Barrierefreiheit anbieten. Das Angebot muss vor Beginn der Recherchephase mindestens 12 Monate kommerziell im Produktivbetrieb verfügbar gewesen sein.
2. Funktionsumfang des Produkts
Das Produkt muss eigene Funktionen in folgenden Bereichen bieten:
Automatisierte Barrierefreiheitstests:
Scannen von Websites, Webanwendungen und webbasierten Inhalten auf Einhaltung der aktuellen Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)
Erkennung häufiger Barrieren, darunter Alternativtexte, Formularbeschriftungen, Tastaturzugriff, ARIA-Einsatz, Farbkontrast, semantische Struktur
Problemberichte und Hinweise zur Remediation:
Klare, priorisierte Problemberichte mit Schweregrad, Auswirkung und betroffenen Elementen
Detaillierte Remediation-Hinweise mit praxisnahen, umsetzbaren und wiederholbaren Anleitungen für Design-, Entwicklungs- und Redaktionsteams
Verweis auf die aktuellen, relevanten WCAG-Erfolgskriterien
Integration in Entwicklungswerkzeuge und Browser-Erweiterungen:
Integration in Entwicklungswerkzeuge, darunter IDEs, Code-Repositories, CI/CD-Prozesse
Browser-Erweiterungen zur Prüfung und Analyse in Echtzeit in gängigen Browsern
Überwachung und Dashboards zur Barrierefreiheit:
Kontinuierliches Scannen und Überwachen, um Rückschritte bei der Barrierefreiheit in den unterstützten digitalen Angeboten zu erkennen
Dashboard-Berichte mit Trends zur Barrierefreiheit, Problemstatus, Compliance-Indikatoren und historischen Daten
Problemmanagement und Zusammenarbeit:
Probleme zuweisen, verfolgen und verwalten, auch durch Anbindung an Aufgaben- und Ticketsysteme
Funktionen für die Zusammenarbeit, die Teams aus Barrierefreiheit, Design, Entwicklung, QA und Content bereichsübergreifend Einblick geben
Dokumentation und Export:
Exportierbare Berichte zu Compliance, Testergebnissen und Remediation-Status
Audit-Trails und historische Aufzeichnungen zu Barrierefreiheitsbefunden und durchgeführten Maßnahmen
Benutzer- und Rollenverwaltung:
Mehrbenutzerzugriff mit rollenbasierten Berechtigungen
Unterstützung für Identitäts- und Zugriffsmanagement im Unternehmen, mit Single Sign-on (SSO)
Gartner ordnet jeden Anbieter anhand von zwei Messgrößen einem von vier Quadranten zu (Leaders, Challengers, Visionaries, Niche Players):
Messgröße | Was bewertet wird |
Ausführungsfähigkeit (Ability to Execute) | Produkt oder Service, wirtschaftliche Tragfähigkeit, Vertriebsumsetzung und Preisgestaltung, Reaktionsfähigkeit auf den Markt, Marketingumsetzung, Kundenerlebnis, Betrieb |
Vollständigkeit der Vision (Completeness of Vision) | Marktverständnis, Marketing- und Vertriebsstrategie, Angebotsstrategie, Geschäftsmodell, Branchenstrategie, Innovation, geografische Strategie |
Was eine Leader-Position für Barrierefreiheitsprogramme in Unternehmen bedeutet
Leader bieten ausgereifte Plattformen für digitale Barrierefreiheit. Sie decken die breiten Anforderungen von Unternehmen bei Tests, Remediation, Governance und Berichtswesen ab. Außerdem haben sie die Vision, ihre Position zu halten, während sich Standards, Vorschriften und Entwicklungspraktiken weiterentwickeln. Leader investieren kontinuierlich in Shift-left-Tests, Automatisierung, KI-gestützte Remediation, die Integration in Arbeitsabläufe und Governance im Unternehmensmaßstab. So prägen sie die Richtung des Marktes.
Leader haben im Marktvergleich große, zufriedene Kundenstämme und eine hohe Sichtbarkeit bei Unternehmenskäufer:innen. Größe, Finanzkraft, Partner-Ökosysteme und Servicekapazitäten tragen komplexe, globale Barrierefreiheitsprogramme.
Leader decken in der Regel ein breites Spektrum an Anforderungen ab: Web, mobile Angebote, Anwendungen und digitale Inhalte. Für stark spezialisierte Anwendungsfälle, Dokumenttypen, Branchen oder Abläufe der Barrierefreiheit bieten sie nicht immer die größte Tiefe.
In der Praxis nennen uns Unternehmensteams vier wiederkehrende Anforderungen. So beantwortet unsere Plattform für digitale Barrierefreiheit jede einzelne davon.
Ein Überblick über eine große digitale Landschaft
Große Organisationen betreiben selten nur eine Website. Sie verantworten Markenseiten, Portale mit Login, Single-Page-Anwendungen, native mobile Apps und Tausende PDFs.
Die Plattform bündelt automatisierte Überwachung, Audits durch Expert:innen und Nutzertests für all diese Angebote in einem Dashboard. Für große Mengen an Kontoauszügen, Rechnungen und Berichten enthält die PDF Solution Suite eine On-Premises-API-Option für Teams in stark regulierten Branchen.
Probleme, die direkt in deinem Entwicklungsprozess landen
Barrierefreiheit scheitert in Unternehmen seltener an der Erkennung als an der Umsetzung: Teams finden Probleme, und dann liegen sie in einem Bericht, den niemand verantwortet.
Die bidirektionale Synchronisierung mit Jira und Azure DevOps legt jedes Problem in die Aufgabenliste, die deine Entwickler:innen bereits nutzen, mit Fundstelle, Schweregrad und dem passenden WCAG-Erfolgskriterium. Ändert sich der Status in Jira, aktualisiert ihn die Plattform ebenfalls.
Nachweise für Recht, Risikomanagement und Einkauf
Compliance-Verantwortliche müssen belegen, was sie gefunden, was sie behoben und was sie als Ausnahme akzeptiert haben. Die Plattform verfolgt Service Level Agreements (SLAs), verwaltet Ausnahmegenehmigungen und führt einen vollständigen Audit-Trail zu Befunden und Maßnahmen.
Europäische Regeln und europäische Daten
Der European Accessibility Act (EAA) gilt in der gesamten EU, doch jedes Land setzt ihn auf eigene Weise um. Wir ordnen die Anforderungen den Rahmenwerken zu, denen unsere Kund:innen unterliegen:
Deutschland: BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz) und BITV 2.0 (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung)
Österreich: BaFG und das Web-Zugänglichkeits-Gesetz (WZG)
Italien: das Legge Stanca und die AgID-Richtlinien
Frankreich: RGAA und Gesetz Nr. 2023-171
Alle Kundendaten liegen in der EU. Das ist wichtig für Organisationen mit strengen Anforderungen an Datensouveränität.
Wohin sich der Markt für digitale Barrierefreiheit laut Gartner entwickelt
Seit 2025 hat sich der Markt für digitale Barrierefreiheit in vier wichtigen Punkten verändert:
KI-Agenten beginnen, Arbeit zu automatisieren, die bisher manuelle Barrierefreiheitstests erforderte.
Geführte Tests werden intelligent statt prozedural.
Barrierefreiheit rückt tiefer in die KI-gestützte Softwareentwicklung.
Barrierefreiheit beginnt, sich von der Remediation zur nativen Anpassung zu verlagern.
KI-Agenten bleiben unvollkommen, adaptive Oberflächen brauchen weiterhin barrierefreie Komponenten, und viele Anforderungen hängen vom menschlichen Urteil und von der Bewertung durch Menschen mit Behinderungen ab.
Auch die Regulierung treibt die Verbreitung voran. Der EAA gilt seit dem 28. Juni 2025, und Barrierefreiheit wandert vom Spezialthema in Softwarequalität und Risikomanagement.
Unser Ansatz für kontinuierliche Barrierefreiheit
Wir haben unsere Plattform auf demselben hybriden Modell aufgebaut. KI übernimmt Erkennung und Überwachung im großen Maßstab. Zertifizierte Spezialist:innen übernehmen die Einschätzung und die Hinweise zur komplexen Remediation. Sie validieren KI-gestützte Hinweise, bevor ein Problem als gelöst gilt.
Barrierefreiheit scheitert in Unternehmen seltener an der Erkennung als an der Umsetzung: Teams finden Probleme, und dann liegen sie in einem Bericht, den niemand verantwortet.
Im April 2026 haben wir die Plattform gestartet, um den Kreislauf aus Audit, Bericht und Wiederholung durch kontinuierliches Management zu ersetzen. Nutzertests mit Menschen mit Behinderungen bleiben Teil des Prozesses. Sie finden Barrieren, die kein Scanner erkennt.
Unser Barrierefreiheits-Widget ist ein optionaler erster Schritt, mit dem Besucher:innen anpassen, wie eine Seite aussieht und sich verhält. Es ersetzt keine Korrekturen in deinem Code, deinen Inhalten und deinem Design, und es macht eine Website allein nicht konform. Deshalb baut die Plattform auf Audits, Remediation und Überwachung auf.
FAQ zum Gartner Magic Quadrant für digitale Barrierefreiheit
Ist das der erste Gartner Magic Quadrant für digitale Barrierefreiheit?
Ja. Gartner hat ihn am 5. Oktober 2026 veröffentlicht, und er löst den bisherigen Market Guide for Digital Accessibility ab.
Wie viele Anbieter enthält der Magic Quadrant 2026 für digitale Barrierefreiheit?
Gartner hat 19 Anbieter bewertet und sechs davon als Leader positioniert, darunter Accessiway.
Macht die Wahl eines Leaders eine Organisation konform?
Nein. Compliance ist eine fortlaufende Praxis, und deine Teams korrigieren weiterhin Code, Inhalte und Design. Eine Plattform gibt dir die Übersicht und die Werkzeuge, um sie kontinuierlich zu steuern. Gartner selbst rät Käufer:innen, Anbieter an den eigenen priorisierten Anwendungsfällen zu messen.
Welche Standards und Gesetze unterstützt die Accessiway-Plattform?
Die Plattform deckt WCAG 2.1 und 2.2, EN 301 549 und den EAA ab. Außerdem bildet sie nationale Rahmenwerke ab: BFSG und BITV 2.0 in Deutschland, BaFG und WZG in Österreich, AgID-Richtlinien in Italien und RGAA (Référentiel Général d'Amélioration de l'Accessibilité) in Frankreich.
Wo fängst du an?
Accessiway ist Leader im Gartner Magic Quadrant 2026 für digitale Barrierefreiheit. Für Unternehmensteams ist der praktische nächste Schritt, jeden Anbieter an kontinuierlicher Überwachung, Integration in Arbeitsabläufe und regionaler Abdeckung für die eigene digitale Landschaft zu messen.
Lies den vollständigen Gartner-Bericht, um zu sehen, wie Gartner jeden Anbieter bewertet hat.
Liste deine digitalen Angebote und die Vorschriften auf, unter die jedes einzelne fällt.
Zeichne nach, welchen Weg Barrierefreiheitsprobleme heute vom Audit bis in deine Entwicklungs-Aufgabenliste nehmen.
Erlebe die Plattform in einer Live-Demo mit deinen eigenen Websites.
Weiterführende Ressourcen
Wie eine Plattform periodische Audits durch kontinuierliches Management ersetzt
Was ein Barrierefreiheits-Audit abdeckt, Schritt für Schritt
Gartner, Magic Quadrant for Digital Accessibility, Brent Stewart, Nabeeha Ahmed, Paige Kirk, Sarah Baumunk, 5 October 2026.
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Redaktion
Seit dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der KI-Verordnung. Wer Chatbots betreibt, synthetische Inhalte erzeugt oder Deepfakes veröffentlicht, muss die Menschen darüber informieren. Absatz 5 ergänzt die Bedingung, die in den meisten Compliance-Checklisten fehlt: Der Hinweis selbst muss den geltenden Barrierefreiheitsanforderungen entsprechen.
News Presse

Redaktion
Der Unterschied liegt nicht im Erscheinungsbild der Datei. Eine barrierefreie und eine nicht barrierefreie PDF-Datei können auf den ersten Blick identisch aussehen. Der Unterschied liegt in den Tags.
Digitale Barrierefreiheit

Author
Was Onlineshops in Österreich nach dem BaFG umsetzen müssen: wer betroffen ist, welche Pflichten gegenüber der Behörde gelten und welche Strafen drohen.
Digitale Barrierefreiheit